Zurück aus der Mark Brandenburg kann sich das YelloV-Team  Berlin eines kleinen aber feinen Titels rühmen: Vizepokalsieger des 6. Turniers um den Pokal des Bürgermeisters von Baruth. Von insgesamt zwölf Teams gingen wir als einzige Berliner Mannschaft an den Start.

In einer kurzen Vorrunde gelang es uns gleich den ersten Sieg gegen das Team aus Golßen mit 2:0 Sätzen einzufahren. Überraschend hierbei war die frühzeitige Ausdemspielnahme unseres dynamischsten Angreifers. Richtig gehört, Jay wurde ausgewechselt! Aber keine Sorge, war es doch lediglich ein taktischer Zug des unerwartet unter Starkstrom stehenden Trainers, der den Jungen vor bösen Blicken der Brandenburger Volleyballfreunde schützen wollte und gleichzeitig Dirks Auto vor zerstochenen Reifen bewahren ;).

Vielleicht zu sehr dem Rausch des Sieges verfallen, standen wir im zweiten Spiel dem „gut behüteten“ Team aus Schadow gegenüber. Plötzlich lief es nicht mehr so rund. Der Gegner war konzentrierter, flinker auf den Füßen und im Angriff durchsetzungsfähiger. In einem  spannenden und lange Zeit offenen Spiel holten wir uns den ersten Dämpfer ab; wir verloren mit 0:2 Sätzen.

Zurück auf den Boden der Tatsache, traten wir nun im Viertelfinale gegen die Linower Sandwürmer an. In einem lange Zeit offenen Spiel fanden wir langsam aber sicher zu unserem Spiel zurück. Wir machten zwar wieder Fehler; wussten aber wo sie lagen,  konnten diese korrigieren und somit am Ende dennoch mit 2:0 Sätzen gewinnen.

Schwuppdiwupp, standen wir im Halbfinale gegen Bastis Dream-Team aus Baruth, welches wir souverän 2:0 gewannen. Nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass Jacqui zu Topform auflief und den gegnerischen „Mittelblock-Riesen“ einhändig zurück in die Wirklichkeit blockte.

Im Finale trafen wir erneut auf die Schadower. Wir wussten ja, die sind stark. Dementsprechend hoch war die Motivation. Anfangs noch recht ausgeglichen, kam es schnell zu einem deutlichen Rückstand. Trotz zwischenzeitlicher Egalisierung wurde dieser gegen Ende des Satzes wieder hergestellt und Schadow holte sich verdient den ersten Satz. Im zweiten Satz wurde es nicht besser – im Gegenteil. Das YelloV-Team wirkte unkonzentriert, müde und scheinbar eingeschüchtert, ob der erneut deutlichen Führung des Gegners. Selbst der Coach wirkte ein wenig ratlos. Das Spiel schien schon entschieden, da kamen die Invaliden, in der Gestalt von Martin zum Einsatz. Diese Maßnahme griff und führte zu einem kleinen Zwischenhoch, doch konnte auch sie nichts am  Ausgang des Spiels ändern. Schadow gewann verdient mit 2:0 Sätzen und wurde Pokalsieger.

Zugegebenermaßen, das technische Niveau der angetretenen Teams war nicht das allerhöchste. Dennoch hatten wir unseren Spaß, konnten unsere Trainingsziele umsetzen und unser Leistungsvermögen abrufen. Besonders im Duell mit einer gleichstarken Mannschaft wurden uns aber auch unsere Möglichkeiten aufgezeigt. Neben den gewohnten Leistungsträgern sei aber auch der Einsatz unseres sprichwörtlich jüngsten Zugangs, Franzi, gewürdigt. Ganz neu im Team, hat sie gefightet bis zu letzt. Chapeau!

An dieser Stelle auch noch einmal einen herzlichen Dank an die Organisatoren des Turniers, die Spielgemeinschaft „MO 20:30“ aus Baruth, rund um Thomas Kreutzmann.

In diesen Sinne.

„Baaa-Ruth“

Zu den Bildern vom Turnier geht’s hier.

Endresultat:

  1. Schadow
  2. YelloV-Team Berlin
  3. Bastis Dream Team
  4. Nett Sharks
  5. Lynower Sandwürmer
  6. SG Blankensee
  7. SV Petkus
  8. MO 20:30
  9. Filmriss
  10. SV 1885 Golßen
  11. Trümmerschatten
  12. D-Junioren Fichte
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